Aktuelles
Forensische Probleme im Notarztdienst
- Leichenschau - Gewalttaten - Kindesmisshandlung -
Nicht selten kann der Notarzt bei einem Einsatz nur noch den Tod des Patienten feststellen oder muss nach einem frustranen Reanimationsversuch seine Maßnahmen einstellen. Dem im Rettungsdienst tätigen Arzt ist der Patient zu dem er gerufen wird meistens unbekannt und es ist für ihn schwierig die Todesursache herzuleiten, insbesondere wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist. Schon allein aus diesem Grunde wird häufig auf der Todesbescheinigung die Todesart als „unklar“ bezeichnet.
Bei einer „nicht natürlichen“ oder „unklaren“ Todesart ist die Polizei zu alarmieren. Die sorgfältige Leichenschau kann gegebenenfalls Hinweise auf einen „natürlichen“ oder „nicht natürlichen“ Tod ergeben, hier gibt es jedoch viele Fehler und Fallen.
Ein weiteres heikles und schwieriges Thema: Kindesmisshandlung. Einerseits will man nicht fälschlicherweise diesen schweren Vorwurf erheben, andererseits haben diese Kinder keinen „Anwalt“ und durchleben täglich mehrfach die Hölle. Der Arzt, der ein solches Kind behandelt, ist häufig der einzige der eine solche Tragödie erkennen und beenden kann.
Termin:
Mittwoch, 27. Juni 2012 von 18:00 bis 20:30 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Feuer- und Rettungswache Königswinter - Ausbildungsraum -
Bahnhofstr. 45
53639 Königswinter
Referent:
Prof. Dr. Burkhard Madea Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bonn
Flyer zur Fortbildung (pdf-Datei)
Für diesen Download (pdf) benötigen Sie den Acrobat Reader von Adobe
Download Acrobat Reader
Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Nordrhein mit Fortbildungspunkten zertifiziert und für das Rettungsdienstpersonal nach § 5 RettG anerkannt.
Vortrag "Juristische Fallen - Gewahrsamsfähigkeit, Mitfahrtverweigerung, Haftfähigkeit"
Professor Dr. Karsten Fehn, Kanzlei Dr. Schneider und Partner, Köln vom 23. November 2011 (pdf)
Nachlese zum
Fachkongress für Notärzte und Rettungsdienstpersonal
"5 Jahre Notarztfortbildung Troisdorf - Königswinter/Bad Honnef"
am 31. Januar 2009 im Bürgerhaus Troisdorf
Es war eine gelungene Premiere: Rund 230 Notärzte und Rettungsassistenten folgten der Einladung zum Jubiläumskongress anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Notarztfortbildungen in Troisdorf und Königswinter/Bad Honnef. Im Bürgerhaus Troisdorf sprachen namhafte Referenten zu praxisorientierten Fragen des Rettungswesens vom akuten Coronarsyndrom über das Polytrauma-Management bis zu geburtshilflichen Notfällen.
Bei anschließenden Workshops zu Reanimation, Atemwegsmanagement und der Rolle des ersteintreffenden Notarzt beim Massenanfall von Patienten und bei Unfällen mit eingeklemmten Patienten konnten die Teilnehmer selbst Hand anlegen. Präparierte Unfallopfer" der Verletztendarstellergruppe Bloody Malti" des Malteser Hilfsdienstes Bad Honnef sorgten dabei für prickelnde Realitätsnähe.
Das berichtete die Presse über den Kongress:
Kölner Stadtanzeiger vom 01.02.2009
Kölnische Rundschau vom 01.02.2009
Kölner Stadtanzeiger vom 21.03.2009
Zeitschrift "RETTUNGSDIENST" 3/09
www.skverlag.de
Österreichische Gesellschaft für Qualitätssicherung und Ausbildung in der Notfallmedizin (ÖGAN)
Mit kompetenter und praxisnaher Wissensvermittlung begann im März 2003 die regelmäßige Fortbildung für die Rettungsassistenten und Notärzte der beiden Notarztstandorte Königswinter/Bad Honnef und Troisdorf. Inzwischen kommen auch die Notärzte und das Rettungsdienstpersonal anderer Standorte regelmäßig viermal im Jahr zu den Treffen.
Wegen des großen Erfolges soll es eine Neuauflage des Kongresses geben. Wann, das steht aber noch nicht fest.
Hier finden Sie Bilder von der Veranstaltung:
Bilder von Alexander Ranke (Feuerwehr Troisdorf)
Bilder von Dr. Andreas Archut (MHD Bad Honnef)
Bilder von Kevin Hauser (MHD Bad Honnef)
Bilder von Julia Hohenadel (Kölner Stadtanzeiger)
Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Sponsoren,
die uns bei unserer Jubiläumsveranstaltung unterstützt haben:
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Das Übungsgelände für unsere Workshops "Sichtungsübung" und
"Der eingeklemmte Patient" wurde uns von der Firma Mannstaedt GmbH
zur Verfügung gestellt. Hierfür bedanken wir uns ganz herzlich! |
 |
nach oben |